Begeisterung wecken durch Machen
WARUM ELEKTRONIK IM GRUND- UND VORSCHULALTER?
Nachwuchsprobleme in technischen Berufen und der Ingenieurmangel sind nicht zuletzt auf eine fehlende frühkindliche Förderung technischer Interessen zurückzuführen.
Während Technik alle Bereiche unseres Lebens durchdringt, vollzieht sich in der heranwachsenden Generation ein Wandel vom Konstruktiven zum Konsumtiven. Kinder setzen sich immer seltener mit der Funktionsweise von Technik auseinander – sie wird schlichtweg vorausgesetzt. Dabei benötigt gerade die junge Generation technische Kompetenzen, um Technik nutzen und herstellen zu können.
Die wissenschaftliche Forschung spricht von „Techniksozialisation“, die Menschen von frühester Kindheit an mit Technik vertraut macht und Motivation und Interesse weckt. Manuell-sinnhafte Erfahrungen statt abstrakter Theorie
Elektronische Bauteile in den Händen zu halten und daraus eigenhändig eine Schaltung aufzubauen, spielt für die Kinder eine entscheidende Rolle um technische Prinzipien und Funktionsweisen zu begreifen.
Ist es nicht viel zu gefährlich Kinder mit Strom hantieren zu lassen?
Nein ist es nicht - unter der Voraussetzung, dass die verwendeten Batteriespannungsquellen max. 4,5 V betragen. Wenn Sie Ihren Kindern nichts anderes in die Finger geben, kann nichts passieren. Ein absolutes Tabu ist es selbstverständlich in irgendeiner Form die Netzspannung - sprich die heimischen Steckdosen - mit einzubeziehen. Der Unterschied zwischen dem lebensgefährlichen 230 V Netz und einer Batteriespannungsquelle, die bei all unserem Versuchen maximal 4,5 V beträgt - muss dem Kind klar gemacht werden.
Trotzdem sollten Sie vor der "Experimentierphase" ihre Kinder noch einmal darauf hinweisen. Es ist auf alle Fälle angebracht, die Kindern bei ihren Versuchen zu begleiten und den Anweisungen zu den Experimenten genau zu folgen.
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