SOLARRÄDER BASTELN       SONNENENERGIE NUTZEN  


Das brauchst du:

Solarzellen

Solarmotor
Kabel
Lüsterklemmen
kleine quadratische Holzplättchen für die Motoraufhängung, ca. 5-6 mm
…und viel Bastelmaterial:
Farben, diverse Pappen, Bierdeckel, leere Küchenrollen oder Klorollen, Farben, starkes weißes Papier, Holzbrettchen, Kleber, beidseitiges   Klebeband, ggf. Heißklebepistole
Werkzeug: Schraubenzieher, Schere, Zirkel
 


SCHRITT 1

Aus einem länglichen Karton oder einer Papprolle (z.B. Küchenkrepp) entsteht der Ständer oder Turm der Sonnenräder. Den Turm bemalen oder verzieren. Im oberen Drittel das Loch für die Motorhalterung ausschneiden. Das Loch etwas kleiner als den Motordurchmesser schneiden und am Rand kleine Einschnitte vornehmen, so dass sich der Motor nur schwer durchdrücken lässt. 

An der Rückseite unten eine mindestens zweifingerdicke Öffnung schneiden, durch die die Motorkabel zur Solarzelle geführt werden.

SCHRITT 2     
Den Turm auf einer Grundplatte befestigen. Dünnere Pappe lässt sich gut einschneiden und mit Kleber (empfehlenswert sind  Heißklebepistolen) auf einer Platte fixieren. Dicke Wellpappe kann ohne Einschnitte festgeklebt werden.                                                                                                                                                                                                                         
 

 SCHRITT 3
Je nach Turmhöhe müssen die Kabel
am Motor verlängert werden: Wer nicht löten kann,
nimmt Lüsterklemmen, die dann im Inneren des Turmes bleiben, während die verlängerten Enden nach außen zur Solarzelle führen.

SCHRITT 4
Aus dem weißen Papier eine Kreisform ausschneiden.
Den Kreis mit kräftigen deckenden Farben anmalen: Farbsegmente, Farbverläufe, Spiralen – alles ist erlaubt.
Den Kreis auf den Bierdeckel oder eine andere kreisrunde Pappe kleben.
                                                                                                           
 

SCHRITT 5
Nun in das Holzplättchen ein dünnes Loch bohren, so dass sich das Plättchen fest auf den Motorzapfen stecken lässt. Alternativ lässt sich das Loch auch mit einem Nagel reinschlagen, den man anschließend wieder rauszieht. Wichtig ist, dass das Loch nicht zu groß wird, sondern fest auf dem Zapfen steckt.

SCHRITT 6
Das Holzplättchen mit beidseitigem Klebeband mittig auf der Rückseite der Drehscheibe befestigen.
Anstelle des Holzplättchens kann für die Befestigung am Motorzapfen auch eine sehr gerade geschnittene Scheibe eines Korkens verwendet werden, in die man ein Loch bohrt.

 




Zeit für einen ersten Funktionstest:    

Die fertige Drehscheibe auf den Motorzapfen setzen, die Motorkabel an den Schraubanschlüssen der Solarzellen befestigen (rotes Kabel an den Pluspol) und raus in die Sonne!    

                                                    Funktioniert alles? Dann wieder auseinander schrauben und in den Turm einbauen.



SCHRITT 7        

Motor vorsichtig von außen durch das Motorloch pressen. Motorkabel (gegebenenfalls mit Lüsterklemmen und Kabeln verlängern) durch den Turmschacht und an der unteren gegenüberliegenden Öffnung nach außen führen. Motorkabel an die Solarzellen anschließen und die Solarzelle mit beidseitigem Klebeband auf der Grundplatte befestigen.
Drehscheibe bzw. Flügel vorsichtig auf den Motorzapfen drücken – dabei von innen gegendrücken, damit der Motor nicht in den Turm fällt.
Wer will, setzt noch ein Dach auf den Turm – fertig.


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